Bevor ich Musik als Ausdruck verstanden habe, war sie für mich vor allem ein Rückzugsort.
Ein Ort, an dem Dinge hörbar wurden, für die Sprache oft zu direkt oder zu klein war.

Die klassische Ausbildung war mein Fundament. Später kamen Rock, Pop und Jazz dazu - und mit ihnen die Erfahrung, dass Musik Wahrnehmung beeinflussen kann - weit über Stilfragen hinaus.

Ein prägender Moment war der erste eigene Song. Nicht, weil er „gut“ war, sondern weil er etwas sichtbar machte, das vorher keinen Ausdruck hatte.

Seitdem interessiert mich weniger die perfekte Darbietung als die Frage, wann Musik beginnt, innerlich etwas in Bewegung zu bringen.

Aus dieser Haltung entstehen meine Formate: nicht als Anleitung zur Veränderung, sondern als Räume für Hören, Wahrnehmung und persönliches Erleben.

Musik der Liebe - Berührendes Solo Piano Konzert

Live-Ausschnitt vom 30. März 2024